Projekt: Neugestaltung der Ludwigstraße in Friedberg


Erbrachte Leistungen:

  • Vermessung und Bestandsplan
  • Planung
  • Ausschreibung und Bauleitung
   

Bildergalerie während der Bauzeit

Bildergalerie nach Fertigstellung

Allgemeines:

Die Ludwigstraße ist der vierte und letzte Teil des verkehrlichen und städtebaulichen Gesamtkonzepts der Stadt Friedberg (s. hierzu ‚Verkehrskonzept Friedberg’).

Nach Fertigstellung der Süd- und Westumfahrung sowie der Altstadttangente wurde Anfang April 2008 mit der ‚Neugestaltung der Ludwigstraße’ begonnen und nach einer 7-monatigen Bauzeit Ende Oktober 2008 fertig gestellt. Neben den Straßenbauarbeiten wurden auf der gesamten Länge die Wasser- und Gasleitungen einschl. Hausanschlüsse neu erstellt. Des Weiteren war während der Bauarbeiten die Neuverlegung von Kabeln für die Beleuchtung und die Anpassung von zahlreichen Leitungen der LEW und der Telekom an die neuen Gegebenheiten erforderlich.

Während der gesamten Bauarbeiten musste der Geschäftsbetrieb aufrechterhalten werden und für den nicht motorisierten Verkehr durchgehend ein Rad- und Gehweg zur Verfügung stehen. Des Weiteren musste eine Fahrgasse geschaffen werden, die den Anlieferverkehr zu den Geschäften ermöglichte.

Aus den o. g. Gründen wurde die gesamte Ausbaustrecke in mehrere Bauabschnitte bzw. Bauphasen gegliedert, so dass die Behinderungen auf ein Minimum reduziert werden konnten.

Obwohl ein innerstädtischer Ausbau immer sehr aufwendig ist, da die unterschiedlichsten Materialien verwendet werden und auch zahlreiche Arbeiten in Bezug auf die Ausstattung anfallen, war in Friedberg insbesondere die Verlegung des Pflasters besonders aufwendig.

Nach Vorgabe der Gestalterin wurde im Fahrbahnbereich ein Pflaster im ‚wilden Verband’ verlegt. Als Material wurden sechs verschiedene Pflasterarten mit jeweils unterschiedlichen Steingrößen verwendet. Da es sich bei dem Material nicht um Lagerware handelte, musste es vorab bestellt werden. Hierfür wurde eigens eine VOL-Ausschreibung durchgeführt und anschließend unter Zugrundelegung der Kriterien ‚Wirtschaftlichkeit’ und ‚Optik’ in Auftrag gegeben. Dies führte dazu, dass jeweils zwei Pflastersorten aus dem Bayerischen Wald, aus Tschechien sowie aus China angeliefert und auf dem Städtischen Bauhof zwischengelagert wurden.

Aufgrund der zahlreichen Formate, der unterschiedlichen Steinarten und der sich daraus ergebenden Vielzahl von Steinen war die Pflasterverlegung als äußerst schwierig zu bezeichnen und stellte an das handwerkliche Können der ausführenden Firma allerhöchste Ansprüche. 

Zurück zum Projektüberblick

Hyna + Weiß Bauingenieure Partnerschaftsgesellschaft | Engelschalkstraße 5 | 86316 Friedberg
Tel. 0821 / 26897-0 | Fax 0821 / 26897-99 | E-Mail kontakt@hyna-weiss.de